Ich bin Stilberaterin und Fotografin. Diese Verbindung prägt meine Arbeit seit 16 Jahren.
Wenn ich einen Menschen berate, geht es für mich nicht nur darum, welche Farben, Schnitte und Materialien zu ihm passen. Mich interessiert, wie dieser Mensch wirken möchte – im Gespräch, im Unternehmen, auf einer Bühne und vor der Kamera.
Deshalb endet meine Arbeit nicht beim Kleiderschrank. Und sie beginnt auch nicht erst beim Fotoshooting. Ich möchte verstehen, wer vor mir sitzt, welche Rolle dieser Mensch hat und was von seiner Persönlichkeit sichtbar werden soll.
Vieles von dem, was ich heute mache, habe ich mir autodidaktisch erarbeitet. Nicht nach einem festen Lehrbuch, sondern über Jahre, durch genaues Hinsehen, Ausprobieren und die Arbeit mit sehr unterschiedlichen Menschen. Daraus ist mein eigener Blick entstanden – und die Überzeugung, dass eine Methode immer dem Menschen dienen muss und nicht umgekehrt.
Oft braucht es gar nicht viel. Die richtige Farbe. Einen anderen Schnitt. Ein Kleidungsstück weniger. Eine Haltung, die nicht einstudiert aussieht. Und am Ende Bilder, auf denen jemand nicht versucht, professionell zu wirken, sondern einfach bei sich ist.
Ich mag Klarheit, gute Materialien und Lösungen, die nicht nur auf einem Foto funktionieren. Sondern auch am Montagmorgen.